Verein

Historie

Tradition seit 1913…

Gründung und erste Jahre: Der SV Donaustauf wurde am 1. Juni 1913 durch die Initiatoren Max Bachmann und Karl Danzer im Gasthaus Rühr (heute: Forsters Posthotel) in Donaustauf gegründet. Zur Gründungsversammlung erschienen 22 Männer, als 1. Vorstand wurde der Gastwirt Ernst Rühr sen. gewählt. Der erste am Fußballplatz des SVD wurde direkt am Ufer der Donau, wo sich heute die Bootsanlegestelle befindet, errichtet. Das erste offizielle Fußballspiel absolvierte der SV Donaustauf jedoch erst im Jahre 1920, bei dem man durch eine hervorragende Leistung mit 24:0 gegen Regenstauf gewann. 1923, zehn Jahre nach der Gründung des SVD, trennte sich die Fußballabteilung vom Turnverein und gründete den FC Donaustauf. Unter diesem Namen spielten die Fußballer bis zum Verbot sämtlicher Vereine in Donaustauf im Jahre 1945.

Neuanfang: Erst lange nach dem Verbot gründeten ein paar junge Stauferer wieder eine Fußballmannschaft, der sich immer mehr Mitglieder der beiden früheren Vereine Fußballclub und Turnverein anschlossen. Und so kam es, dass im Jahr 1946 die Fußballer wieder unter dem Namen SV Donaustauf aufliefen und 1948 erstmalig um den Aufstieg in die damalige A-Klasse kämpften, dabei scheiterte man nur knapp im Entscheidungsspiel in Wörth gegen den SV Pfatter. Am 5. August 1949 wurde angeregt, dass jeder Fußballspieler seine eigenen Schuhe besitzen soll. Eine Firma aus Donaustauf unterbreitete dem SVD ein günstiges Angebot von nur 23 DM pro Paar und ermöglichte es den Fußballern, die Schuhe in Raten abzuzahlen.

Neue Heimat: An Pfingsten 1985 wurde die neue Sportanlage an der Regensburger Straße mit 2 Fußballplätzen eingeweiht. Es entstand ein Rasenplatz für die Spiele und ein Hartplatz für die Trainingseinheiten, dieser wurde jedoch 1997 ebenfalls in ein Rasenspielfeld umgewandelt. Zur Einweihung des neuen Untergrunds fand ein Testspiel der B-Jugend des SV Donaustauf und der des FC Bayern München statt.

Bezirksliga und Absturz: Anfang der 90er Jahre schaffte es der SVD die Jahn-Legende und Donaustauferer Urgestein Hans Melzl als Spielertrainer zu verpflichten und sorgte somit in der damaligen A-Klasse bald für Furore. Angeführt von Melzl holte sich die junge Mannschaft um Talente wie Flöter, Seidl oder Semmelmann die Meisterschaft in der Saison 1993/1994 und stieg zum ersten Mal in die Bezirksliga auf. Nach dem damalig größten Erfolg in der Vereinsgeschichte hielt man sich die folgenden vier Jahre in der Liga, bis man in der Saison 1998/1999 den bitteren Abstieg zurück in die Kreisliga hinnehmen musste. Die Talfahrt ging jedoch noch weiter und nach dem Abgang von Trainer Melzl, sowie einigen Leistungsträgern, die teilweise in höherklassige Ligen wechselten, stürzte der SV Donaustauf in den Folgejahren bis in die damalige Kreisklasse ab.

Goldene Ära: Mit der Rückkehr von Hans Melzl auf die Trainerbank wurde der Erfolg wieder zurück nach Donaustauf geholt. Er schaffte mit seiner Mannschaft den Durchmarsch von der Kreisklasse in die Bezirksliga und brachte somit 2003 den SVD zum zweiten Mal in die höchste Spielklasse der Oberpfalz. Leider konnte man sich in der Saison 2003/2004 nicht in der Liga halten und stieg nach nur einem Jahr wieder in die Kreisliga ab. In dieser zählte man jedoch in den folgenden 9 Jahren immer zu den Topmannschaften und scheiterte 2006 unter Hans Melzl und 2010 unter Thomas Semmelmann nur knapp in der Relegation zur Rückkehr in die Bezirksliga. In der Saison 2013/2014 war es dann endlich wieder soweit und der SV Donaustauf wurde zum dritten Mal Meister der Kreisliga und stieg erneut in die Bezirksliga auf, die man in der Folgesaison in einer sehr starken Liga mit einem ausgezeichneten 8. Platz halten konnte.

Der vorläufige Höhepunkt: Bis zum heutigen Zeitpunkt war der Meistertitel 2015/2016 in der Bezirksliga Süd und der damit verbundene Aufstieg in die Landesliga sicherlich das Highlight in der traditionsreichen Historie des SVD. Durch den 2:1 Heimsieg vor einer Rekordkulisse von über 2000 Zuschauern gegen den Vizemeister SV Neukirchen Hl. Blut sicherte sich die 1. Mannschaft um Trainer Thomas Semmelmann und Co-Trainer Andreas Vilsmaier einen Spieltag vor Saisonende die Meisterschaft. Eine packende Partie, die das proppenvolle Sportzentrum zum Beben brachte und sicherlich noch lange in den Erinnerungen der Stauferer Fußballfans bleiben wird.

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